ΤΡΑΓΟΥΔΙ

TRAGOUDI – 100 Jahre Mikis Theodorakis


Tragoudi – 100 Jahre Mikis Theodorakis“


Das Projekt “Tragoudi“ ehrt den Komponisten Mikis Theodorakis zu seinem 100. Geburtstag und widmet sich seiner Musik im Verständnis ihrer historischen Bedeutung, wie auch ihrer zeitlosen Aktualität. Die Musiker, Mattias Müller-Arpagaus (Gesang), Henri Fleury (Gesang, Gitarre), Adrian Müller (Cello), Rico Punzi (Bouzouki) und Jennifer Ribeiro Rudin (Gesang, Klavier) werden im Jahr 2025 18 Konzerte an verschiedensten Orten Graubündens, in Zürich und der Innerschweiz geben. Den Auftakt machten sie mit grossem Erfolg im Februar 2025 in der Churer Postremise. Viele seiner Lieder sind längst zum Allgemeingut geworden – nebst diesen bekannten und beliebten Volksliedern erklingen Stücke aus dem „Canto General“, der Kantate „Mauthausen“, Werke für Violoncello und natürlich der berühmte Sirtaki.



Freitag, 23. Mai, 20 Uhr Keller 62 Zürich

Samstag, 24. Mai, 20 Uhr Keller 62 Zürich

Freitag, 22. August, 20 Uhr Kulturmuseum St. Gallen

Sonntag, 24. August, 17 Uhr Halla plurivalenta Uors

Freitag, 12. September, 19.30 Uhr Postremise Chur

Samstag, 13. September, 19.30 Uhr Postremise Chur

Sonntag, 14. September, 17 Uhr Postremise Chur

Samstag, 20. September, 20 Uhr Chäslager Stans

Sonntag, 21. September, 11 Uhr Kapelle Kollegium St. Michael Zug

Samstag, 25.Oktober, 19 Uhr Casa console Poschiavo

Sonntag, 26. Oktober, 14 Uhr Casa console Poschiavo

Freitag, 14. November, 20 Uhr ref. Kirche Malans 

Samstag, 15. November, 20 Uhr Kirche Versam

Sonntag, 16. November, 17 Uhr Kirche Sent

Samstag, 24. Januar 2026, 20 Uhr Ringel Trin



Eintrittspreise: 30.-

Schüler und Studenten 15.-

Kinder bis 16 Gratis 


Vergangene Konzerte: 

Samstag, 15. Februar, 20 Uhr Postremise Chur 

Sonntag, 16. Februar, 17 Uhr Postremise Chur 




Tragoudi – 100 Jahre Mikis Theodorakis

Das Projekt “Tragoudi“ ehrt den Komponisten Mikis Theodorakis zu seinem 100. Geburtstag und widmet sich seiner Musik im Verständnis ihrer historischen Bedeutung, wie auch ihrer zeitlosen Aktualität.

mit
Mattias Müller Arpagaus (Gesang)
Henri Fleury (Gesang, Gitarre)
Adrian Müller (Cello)
Rico Punzi (Bouzouki)
Jennifer Ribeiro Rudin (Gesang, Klavier)

Mikis Theodorakis feiert im Jahr 2025 seinen 100. Geburtstag. Als einer der vielseitigsten, engagiertesten und spannendsten Persönlichkeiten der Musikgeschichte, und zudem weit darüber hinaus, soll das Tragoudi Projekt ihm und seinem Schaffen gewidmet sein. 

Am 29.7.1925 in Chios geboren, hat sich Mikis Theodorakis bereits in jungen Jahren als Widerstandskämpfer einen Namen gemacht. Gegen den Nationalsozialismus, gegen die Militärdiktatur, im griechischen Bürgerkrieg interniert und gefoltert, fand er sich bald zurück in Paris im Exil, wo er vorher bereits Musik studiert hatte. Er hörte jedoch nicht auf, sich politisch zu engagieren und bildete parteilos die «Neue Demokratie» im griechischen Parlament. Als Minister ohne eigenen Geschäftsbereich setzte er sich vehement gegen Drogen und Terrorismus ein, sowie für Kultur und Erziehung. Zudem bemühte er sich stets um die Beziehung zwischen Griechenland und Türkei. Nicht umsonst ist er nicht nur für Griechen ein Symbol des Widerstands. 

Unter dem Titel «Tragoudi», was als griechisches Wort für «Lied» bezeichnend für sein kompositorisches Schaffen gelten soll, widmet sich das Ensemble nicht nur den grössten und bekanntesten Werken, sondern zeigt auch verborgene Schätze, die die Vielschichtigkeit der Persönlichkeit von Theodorakis besonders zum Vorschein bringen. Direkt von «Tragodia», also Tragödie, abgeleitet, ist dabei immer auch die Tragik, die ihn in seinem Leben umgab und der er sich zeitlebens stellte, präsent. Es steckt jedoch auch «tragos» drin, womit Dionysos gemeint war, der Gott des Rausches, der Trunkenheit, und eine solche Art von Lied kommt mitten aus dem Volk, heilig, berauschend, immer wiedergeboren. 

Mikis Theodorakis wagte es als erster, die Werke grosser Poeten zu vertonen und zu «Alltagsliedern zu machen, damit sie alle Griechen singen können, ohne Ausnahme, und damit sie sich losreissen von ihrem individuellen Schicksal».

2021 starb Mikis Theodorakis in Athen. Das Projekt «Tragoudi» ehrt ihn nun zu seinem 100. Geburtstag und widmet sich seiner Musik im Verständnis ihrer historischen Bedeutung, wie auch ihrer zeitlosen Aktualität.